Lost Place Fotografie Workshop

Um sich als Fotograf weiterzuentwickeln bzw. anderen dabei zu helfen, bekommt man oft den Tipp, einen Workshop zu machen. Für meine Lost Place Fotos habe ich schon viel gute Kritiken und Lob bekommen. Also dachte ich mir, so etwas versuche ich einmal. Den Anstoß dafür gab auch die Möglichkeit, Lost Places legal betreten und fotografieren zu dürfen. Darum fragte ich einfach an, bekam die Schlüssel für zwei Häuser und der dritte quasi Lost Place stand eh einfach so rum.

Ziel war jetzt nicht, den Teilnehmern möglichst spektakuläre Orte zu präsentieren, sondern ihnen einen Weg zu zeigen, wie man aus dem, was man hat, schöne Fotos bekommt. Angefangen von der Technik der Kamera weiter zu kreativen Möglichkeiten was Bildästhetik, Perspektive, Auschnitt, Mehrfachbelichtung usw. angeht.

Danke an Jasmin für die Teilnahme, die ich beim Fotografieren fotografieren durfte.

Am Ende waren wir gut 7 Stunden unterwegs und an 3 verschiedenen Orten. Diese sind von mir selbst schon bekannt. Zuerst waren wir in einem alten Haus. Das zu besuchen eilte ein wenig, da es bald abgerissen werden soll. Wahrscheinlich war ich also selbst zum letzten Mal dort.

Der zweite Lost Place war dann die altbekannte Traube. Hier konnte ich selbst noch ein paar neue Dinge entdecken. Auch hier eilte der Besuch etwas. Aber genau aus dem gegenteiligen Grund, im Vergleich zum Haus. Denn während diesem der Abriss droht, droht der Traube die Renovierung. Aber es haben sich trotzdem noch ein paar schöne Möglichkeiten ergeben.

Am Ende führte ich die Teilnehmer noch zu einem Buswrack. Auch davon habe ich selber schon Fotos gepostet. Ich hatte zwar keinen Schlüssel von dem Bus, das war aber kein Hindernis, den das Wrack steht an einem öffentlich zugänglichen Platz. Nur etwas versteckt um’s Eck. (Was man mit seinem Hund nicht alles findet)

Für meinen ersten Workshop war es ein schöner Tag. Sollte ich wieder mal Lost Places zusammenbekommen, wo wir erlaubterweise hindürfen, würde ich es gerne noch einmal versuchen. Gefallen würde mir auch noch ein Workshop über die Nachbearbeitung solcher Fotos, denn die Aufnahme ist nur die Hälfte des Zaubers. Erst am Computer kann man die Schönheit solcher Bilder herausholen, die mich im Rohformat oft selber nicht sehr beeindrucken. Ich hoffe, den Teilnehmern hat es gefallen. Es war auch eine gute Gelegenheit, neue Bekanntschaften zu machen.

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