Professional Line Erfahrungsbericht – Saal Digital

Bereits im Frühjahr 2019 schrieb ich einen Erfahrungsbericht über zwei Fotobücher von Saal Digital. Damals wurde ich ausgewählt, einen Bericht über die Standard und die Professional Line von Saal Digital zu schreiben. Als Gegenleistung gab es Gutscheine für die Fotobücher. Nun hatte ich das Glück, im Herbst wieder ausgewählt worden zu sein, um einen weiteren Erfahrungsericht über die Professional Line zu schreiben. Dafür gab es auch wieder einen Gutschein, was mich sehr gefreut hat. Denn es war die perfekte Gelegenheit, mir ein ordentliches Fotobuch über meine diesjährigen Hochzeiten gestalten zu können.

Doch zuerst einmal, was ist eigentlich die Professional Line?

Saal Digital bewirbt es vor allem damit, dass es Handgemacht, aus strapazierfähigem Material ist und kein Herstellerlogo aufweist. Herausstechend ist das Frontcover aus Acrylglas, was aber kein Muss ist. Man kann für das Buch aus 5 verschiedenen Größen auswählen, ebenso verschiedene Farben bzw. Optiken. Ich habe mich für das Hochformat 22×30 entschieden, in weißer Lederoptik, mit Acrylglas und mit Geschenkebox, ebenfalls in weißer Lederoptik.


Das Äußere

Das erste Positive ist mir bereits beim Auspacken aufgefallen. Das Fotobuch kam nämlich ein einem schönen, weißen Stoffsäckchen daher. Hab ich vorher nicht gewusst, dass das so sein wird. Hat mir gut gefallen. Es gibt mir auch noch ein bisschen mehr Sicherheit, was die Aufbewahrung betrifft. So kann ich es immer in dem Säckchen lassen.

Die Geschenkebox wirkt gut verarbeitet und weist keine Mängel auf. Schön weiß, auch kein unangenehmer Geruch. Sie ist schlicht gehalten und das Buch passt perfekt hinein. Ich denke, dass sich vor allem an der Box die Robustheit mit den Jahren zeigen wird, denn sie soll mir das Buch gut beschützen. Darum bin ich gespannt, wie besonders die Ecken der Box die zukünftigen Stöße aushalten werden.
Um das Buch aus der Box zu bekommen, denn wie erwähnt, passt es fast ohne Spiel hinein, ist eine Schlaufe integriert, um es herauszuheben. Da muss man halt beim hineinlegen aufpassen, dass man die Schlaufe auch wieder unter das Buch legt.

Nun zum Fotobuch selbst. Die Bestandteile aus der weißen Lederoptik sind genau so, wie bei der Geschenkebox. Es fühlt sich weich und dennoch griffig an. Geruch ist ebenfalls nicht vorhanden, es riecht einfach nur nach neu. Am besten gefällt mir natürlich der Teil, der sofort in’s Auge sticht. Das Frontcover in Acrylglas. Es gefällt mir sogar noch besser, als es in der Vorschau am Monitor ausgesehen hat. Besonders das Glas habe ich auf Mängel untersucht und konnte glücklicherweise keine finden. Keine Ecke abgeschlagen, kein Schmutz eingeschlossen. Auch keine Kratzer. Bei einer Professional Line erwarte ich mir auch nichts anderes.


Das Innere

Nun zum wichtigsten, dem Inneren, den Fotos. Als ich mir für meinen ersten Erfahrungsbericht eine kleinere Variante der Professional Line bestellte, hatte ich mich für den Kunstdruck als Papierart entschieden. Das habe ich hier anders gemacht. Der Kunstdruck ist zwar im allgemeinen ein schönes Papier, er hat aber eine sichtbare Maserung, die, wie mir vorkommt, bei Portraits noch zusätzliche Falten in die Gesichter zaubert. Nicht sehr vorteilhaft, vor allem nicht bei einem Hochzeitsfotobuch. Darum habe ich mich hier für ein glänzendes Papier entschieden.

Die Farben sind sehr schön und passen einfach. Ich arbeite an einem kalibrierten Monitor und drucke mir meine Fotos auch selbst mit meinem Tintenstrahldrucker aus. Es freut mich jetzt umso mehr, wenn ich sehe, dass meine Fotos sowohl auf dem Monitor als auch mit meinem Drucker sehr nahe an dem Ergebnis des Fotobuchs sind. Das Buch kitzelt halt noch den Rest an Qualität heraus, vor allem was die Lichter und Schatten angeht. Und auch noch bei der Schärfe. Zuerst ist mir nämlich aufgefallen, wie Scharf die Bilder wirken. Insgesamt ist das für mich wieder eine Bestätigung meiner Arbeitsweise. Wenn es bei meinem Monitor und meinen eigenen Ausdrucken passt, weiß ich, dass mich beim Fotobuch keine bösen Überraschungen erwarten.

Besonders toll ist die Art, wie die Bücher gebunden werden. Es gibt dabei nämlich keine störende Falte in der Mitte. Dadurch kann man Fotos problemlos mittig plazieren, was Platz und somit auch Kosten sparen kann.


Erstellung mit der Saal Design Software

Ich erstelle alle meine Fotoprodukte selbst, mit der hauseigenen Software von Saal Digital. Fertige Designs habe ich noch nie verwendet, nur ab und zu Layout-Vorlagen, um nicht alle Fotos per Hand plazieren zu müssen. In meinem ersten Erfahrungsbericht habe ich schon ein paar Punkte aufgelistet, die mich damals gestört haben. Als ich nun Monate später die Software wieder installierte, um mit den neuen Fotobüchern anzufangen, war ich neugierig, ob Saal Digital eventuell meine Vorschläge beherzigte. Leider nicht. Es gäbe nämlich ein paar Punkte, die das Arbeiten erleichtern würden:

  1. Die Möglichkeit „Raster einblenden“ per Checkbox zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Am besten noch per Tastenkürzel. Ich brauche das sehr oft.
  2. Tastenkürzel auch für die Vorschau.
  3. Generell ist das Raster etwas komisch, denn die Platzhalter für die Bilder in den Vorlagen sind selbst nicht am Raster ausgerichtet, sondern immer ein paar Millimeter drüber oder drunter.
  4. Wenn ich nicht im Internet recherchiert hätte, wüsste ich gar nicht, wo die Software meine Projekte eigentlich speichert. Man kann ein Projekt zwar per Export in einem gewünschten Ordner extra speichern, aber mit der normalen Speicherfunktion wird einfach undurchsichtig auf der Windowsfestplatte gesichert, wo dann auch noch Kopien der Fotos landen. Ich habe gerne Übersicht über meinen Speicherplatzverbrauch und würde mir daher wünschen, dass man gezielt angeben kann, wo die ganzen Projektdateien gespeichert werden sollen.

Fazit

Zusammengefasst gibt es, was das Fotoprodukt selbst betrifft, nichts zu bemängeln. Ich finde das Buch mit Box sehr schön und habe vor, es für Eigenwerbung auch auf Hochzeitsmessen und anderen Gelegenheiten zu präsentieren. Da wird sich dann zeigen, wie robust es wirklich ist. Einzig und alleine was die Software betrifft, würde ich mir ein paar Verbesserungen wünschen.



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